Auszug aus der Internetseite des LK Verden, für uns wesentlicher Teil aus dem Regionalen Raumordnungsprogramm

18. April 2018 von Conny Brockmann

Auszug aus der Internetseite des Landkreises Verden:

 

 

Regionales Raumordnungsprogramm 2016

Das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) ist das zentrale Instrument der Regionalplanung. Es enthält Ziele und Grundsätze zu Raumnutzungen und zur Sicherung und Entwicklung von Flächen im Kreisgebiet.

 

Das aktuell gültige RROP wurde am 28. Oktober 2016 vom Kreistag des Landkreises Verden als Satzung beschlossen. Es ist am 15. April 2017 in Kraft getreten. Der Zeithorizont des RROPs 2016 ist das Jahr 2027.

 

 


Protokoll der Mitgliederversammlung vom 12.04.2018 im Bürgersaal des Rathauses Oyten

von Conny Brockmann

BÜRGERINITIATIVE KEIN SANDABBAU EMBSEN / OYTEN e.V.                 

 

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 12.04.2018, Beginn 19:30 Uhr

 

Zu TOP 1-3:

Die Vorsitzende begrüßt die Anwesenden, stellt die rechtzeitige Ladung und Beschlussfähigkeit fest, Tagesordnung ohne Gegenstimmen angenommen.

Es sind 13 stimmberechtigte Vereinsmitglieder anwesend.

Der Schriftführer Gerd Viehoefer ist wegen einer Erkrankung nicht anwesend, das Protokoll wird vom 2. Vorsitzenden Norbert Linke geführt.

Zu TOP 4:

3-seitiger Geschäftsbericht als Anlage, aktuelle Mitgliederzahl: 67

Zu TOP 5:

Kassenwart Alfred Bäuerle erläutert die finanzielle Lage des Vereins, zu Ende 2017 belief sich das Vereinsvermögen auf 24.037,54 €.

Die Beitragseinnahmen 2017 belaufen sich auf nur noch 2340,00 €, da immer mehr Mitglieder ausgetreten sind.

Zu TOP 6:

Dr. Hilbig erläutert das Vorgehen bei der Kassenprüfung, die er zusammen mit Herrn Dr. Oestermann durchgeführt hat. Ergebnis: Die Kasse ist ordnungsgemäß und sorgfältig geführt. Es gibt keine Beanstandungen.

Zu TOP 7:

Es gab keine Fragen oder Diskussionsbeiträge

Zu TOP 8:

Der Vorstand wird von der Versammlung einstimmig entlastet.

Zu TOP 9:

Die Vorsitzende Conny Brockmann wird einstimmig wiedergewählt

Der 2. Vorsitzende, neu: Henning Delius (für Norbert Linke) wird mit 12 ja-Stimmen und 1 Enthaltung gewählt

Der Kassenwart Alfred Bäuerle wird mit 12 ja-Stimmen und 1 Enthaltung wiedergewählt.

Der Schriftführer Gerd Viehoefer wird  in Abwesenheit mit 13 ja-Stimmen wiedergewählt.

Der Kassenprüfer Dr. Winfried Hilbig wird mit 12 ja-Stimmen und der Kassenprüfer Dr. Kai Oestermann (in Abwesenheit) wird mit 13 ja-Stimmen wiedergewählt.

Zu TOP 10:

Norbert Linke stellt die Ausarbeitung zu der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung vor, soweit sie unseren Verein betrifft. Es wird von der Versammlung einstimmig beschlossen, den Text als Anlage zu unserer Geschäftsordnung zu führen.

Zu TOP 11:

Keine weitere Diskussion oder Fragestellung

 

Ende der Versammlung: 20:00 Uhr

Für das Protokoll: Norbert Linke


Neue Datenschutzrichtlinien der EU

von Conny Brockmann

 

BÜRGERINITIATIVE KEIN SANDABBAU EMBSEN / OYTEN e.V.                 

 

 

 

Stand : 04/2018

 

UMGANG MIT PERSONENBEZOGENEN DATEN

 

WELCHE Daten werden erfasst und gespeichert ?

Die BIKS erfasst bei Eintritt in den Verein die folgenden Daten ihrer Mitglieder :

  • Name
  • Vorname
  • Straße
  • PLZ / Wohnort
  • Telefonnummer ?
  • Mobilfonnummer ?
  • E-mail-Adresse ?

 

 

WO werden die Daten gespeichert ?

Die Daten werden in einer Excel-Datei gespeichert, die vom Kassenwart gepflegt wird.

Zur Sicherung existiert ein auf dem aktuellen Stand befindlicher Ausdruck der Datei.

Eine Kopie dieser Datei steht sofern erforderlich den Mitgliedern des Vorstandes (Vorsitzender, Schriftführer) zur Verfügung.

 

Computer auf denen die Mitgliederdatei verwendet wird, müssen auf einem aktuellen Stand sein, d.h. vor allen Dingen, dass die verwendeten Programme laufend aktualisiert werden und ein auf dem aktuellen Stand befindliches Antiviren-Programm installiert und aktiv ist.

 

WARUM werden die Daten gespeichert und wie werden sie verwendet ?

 

Die Daten dienen einzig der Mitgliederverwaltung (Beitragskontrolle, Rundschreiben,…) des Vereins. Hierzu können Dateien oder Listen erstellt werden, die neben den Stammdaten auch die für den jeweiligen Zweck erforderlichen Informationen, z.B. der Buchhaltung, enthalten.

Die Daten dürfen ohne Einwilligung der betroffenen Mitglieder nicht an Dritte weitergegeben werden.

 

LÖSCHUNG der Daten ?

Scheidet ein Mitglied aus dem Verein aus, werden die Daten unter Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (z.B. fiskalischen Regeln bzgl. der Gemeinnützigkeit) aus der Mitgliederdatei gelöscht.

Scheidet ein Vorstandsmitglied des Vereins aus dem Vorstand aus, so hat es die Mitgliederdatei(n) auf allen von ihm genutzten Computern / Speichermedien zu löschen.

 

AUSKUNFT über gespeicherte Daten ?

 

Jedes Mitglied hat das Recht auf Auskunft über die Daten, die über es beim BIKS gespeichert sind, zu erhalten.

Hierzu reicht ein schriftliches Auskunftsersuchen an den Vorstand des Vereins, das dieser dann ebenfalls schriftlich in angemessener Zeit (wir sind ein kleiner Verein – z.B. in Urlaubszeiten kann es zu Verzögerungen kommen) beantwortet. Die Datenauskunft ist von 2 Vorstandmitgliedern zu unterzeichnen.

 

 

 

 


Geschäftsbericht 2016

30. März 2017 von Conny Brockmann

 

Bericht Geschäftsjahr 2016

 

Mitgliederversammlung 30.03..2017, Rathaus Oyten, 19:30h

 

Bericht über das Geschäftsjahr 2016

 

 

Zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung möchte ich sie ganz herzlich begrüßen.

Ich kann feststellen, dass zu dieser Versammlung ordnungsgemäß und fristgerecht geladen wurde. Es sind heute ……..19……stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Die Versammlung ist damit beschlussfähig.

Im letzten Jahr hatten wir 17 Austritte zu verzeichnen, mit Stand Dez. 2016 ist der Mitgliederstand jetzt 79.

Diese Entwicklung zeichnete sich ja schon in den vergangenen Jahren ab, das ist wohl so, wenn die akute Gefahr gebannt scheint.

Ich habe über das vergangene Jahr nicht viel zu berichten. Was ja eigentlich auch ein gutes Zeichen ist. Denn viel zu berichten zu haben hätte bedeutet, dass sich etwas tut in Sachen Sandabbau. Aber das wollen wir alle ja nicht.

 

Aber grundsätzlich möchten wir nochmal betonen, dass der Verein, auch mit weniger Mitgliedern, weiter bestehen bleiben muss. Schließlich sind wir Vertragspartner der Grundstückseigentümer, mit denen wir die notariellen Vereinbarungen über einen Sandabbau geschlossen haben. Diese Verträge gelten erst mal von 2010 bis 2020, mit der Option auf jeweils 5jährige Verlängerung.

 

Auf unserer letzten Versammlung hatte ich ja darüber berichtet, dass im neuen Entwurf zum RROP unsere Fläche jetzt zwar als Vorranggebiet für Sandabbau klassifiziert wird, sie aber gleichzeitig von 42 ha auf 23 ha verkleinert wurde. Im Oktober 2016 wurde das RROP 2016 als Satzung vom Kreistag auch so beschlossen und muss jetzt noch vom Land Niedersachsen genehmigt werden, damit es in Kraft treten kann. Das soll demnächst passieren. Genaueres weiß ich allerdings noch nicht. Ich gehe aber davon aus, dass wir es in der Tageszeitung lesen werden, wenn es soweit ist.

 

Eine andere aktuelle Neuerung, die uns evtl einmal betrifft, oder auch nicht, ist die Satzung der Stadt Achim über das Vorkaufsrecht der Stadt für sehr große Teile der Ortschaften Embsen, Uphusen und Bierden sowie Achim selbst. Hier geht es um das neue Gewerbegebiet rund um die zukünftige Abfahrt Achim-West der A 27, bzw. erforderliche Ausgleichsflächen dafür.

Auf einer Ortsausschuss-Sitzung in Embsen sollen schon wieder Stimmen laut geworden sein, die im Zuge des Ausbaus Achim-West den dafür benötigten Sand doch in Embsen abzubauen. Die Stadt Achim und die Gemeinde Oyten haben aber wohl erneut erklärt, dass ein Sandabbau in Embsen nicht in ihrem Sinne sei.

Es ist ja auch derzeit gar kein Investor an einem Abbau in Embsen interessiert, zum Glück!

 

Wir haben ja in den vergangenen Jahren auch immer ein Auge auf M+S aus Stuhr gehabt und ein bisschen verfolgt, wie es dort weitergeht. Zu den Plänen von M+S bezüglich des Abbaus in Bassum-Stühren gibt es folgende aktuellen Neuigkeiten:

Vom Landkreis Diepholz habe ich auf Nachfrage erfahren, dass das Planfeststellungsverfahren, das ja seit 2014 läuft, zwischenzeitlich ausgesetzt wurde. Man musste den neuen Entwurf zum RROP abwarten, um ggf. Vorgaben daraus in das Genehmigungs-Verfahren mit einzubeziehen. Da demnächst das RROP gelten wird, kann dann auch das Planfeststellungs-Verfahren für Bassum-Stühren wieder aufgenommen werden. Vermutlich dauert es dann aber noch bis zu einem Jahr, ehe ein Beschluss vorliegt und M+S mit dem Abbau beginnen kann.

 

Wir sind weiter guten Mutes, dass sich die Lage bei uns nicht verändert. So wie es jetzt ist, kann es bleiben, das lässt hoffen.

 

 

 

 


Mitgliederinformation April 2016

22. April 2016 von Conny Brockmann

 

 

Mitgliederinformation 4/2016

 

 

 

 

Auf unserer diesjährigen Mitgliederversammlung am 21.04.2016 wurde unter TOP 10 über die Höhe der Mitgliedsbeiträge diskutiert und abgestimmt.

Das Ergebnis lautet:

 

Es bleibt bei dem bisherigen jährlichen Beitrag von 36 €, fällig jeweils im April eines Jahres.

 

 

Der Beitrag wird vom Mitglied überwiesen auf folgendes Konto:

 

IBAN DE43 2916 5545 0053 2347 00

BIC GENODEF1OYT

 

 

Spenden willkommen

 

 

 

Um zu gewährleisten, dass der Beitrag regelmäßig pünktlich eingeht, empfehlen wir die Einrichtung eines Dauerauftrages.

Das erspart unserem Kassenwart unnötige Verwaltungsarbeit.

 

 

 

 

 

 

 


Informationen über den Entwurf des neuen Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP)

3. Dezember 2015 von Conny Brockmann

Der Landkreis Verden musste den ursprünglichen Entwurf zum Regionalen Raumordnungsprogramms aus 2013 komplett überarbeiten. Nun ist der neue Entwurf fertig und liegt seit 30.11.2015 bis zum 30.12.2015 öffentlich aus, sowohl im Rathaus in Oyten, als auch im Kreishaus in Verden, Lindhooper Str. 67. Interessierte können zu den Öffnungszeiten dort Einsicht nehmen. Man kann die Unterlagen auch online ansehen, unter:

https://www.landkreis-verden.de/abfall-bauen-und-umwelt/regionalplanung/neuaufstellung-rrop/

Schriftliche Einwendungen nimmt der LK Verden auch per Mail entgegen:

rrop-entwurf2015@landkreis-verden.de

 

Am 15.12.2015 um 20:00 Uhr findet im Rathaus eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Gemeindeentwicklung (AUGE) statt. Hier wird Frau Karin Vesper vom Landkreis Verden als Entwurfs-Verfasserin diesen Entwurf vorstellen und insbesondere auf die Belange Oytens eingehen.

 

Das Sandabbaugebiet Embsen/Oyten ist nun als „Vorranggebiet für Rohstoffgewinnung“ kartiert. Allerdings nicht mehr in der ursprünglichen Größe von 42 ha, sondern nur noch 23 ha, da man die Grenzabstände zur Wohnbebauung von 100 m auf 300 m vergrößert hat. Das ist für uns als Gegner des Vorhabens natürlich ein großer Vorteil, da ein wirtschaftlicher Abbau für einen Investor damit immer schwieriger wird.


Stellungnahme zum Entwurf des RROP 2013

16. Juli 2013 von Conny Brockmann

Der Vorstand hat eine Stellungnahme verfasst, um dem Landkreis Verden unsere Ablehnung zum vorliegenden Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) 2013, Sandvorkommen Achim-Embsen, zu dokumentieren.
Stellungnahme RROP 2013 endg. Fassung


Aktuell zum RROP- Entwurf 2013

8. Juli 2013 von Conny Brockmann

Rundschreiben 2013

26. Februar 2013 von Conny Brockmann

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 22.03.2012

13. April 2012 von admin

Mitgliederversammlung am 22. März 2012

25. Februar 2012 von Conny Brockmann

Am 22. März 2012 findet um 19.00 Uhr im Gemeindesaal des Rathauses der Gemeinde Oyten eine Mitgliederversammlung statt.
Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:
1. Begrüßung durch die Vorsitzende Conny Brockmann
2. Feststellung der rechtzeitigen Ladung und Beschlussfähigkeit
3. Beschluss der Tagesordnung
4. Bericht über das Geschäftsjahr 2011 und Ausblick auf 2012
5. Bericht der Kassenprüfer Herr Viehoefer und Herr Dr. Hilbig
6. Bericht des Kassenwarts Alfred Bäuerle
7. Aussprache über die Berichte
8. Entlastung des Vorstandes
9. Wahl aller Vorstände sowie der Kassenprüfer
10. Verschiedenes

(Mitglieder im Sinne der Vereinssatzung sind Personen, die im Aufnahme­antrag namentlich genannt sind und den Mitgliedsbeitrag entrichtet haben.)


Rundschreiben 1/2012 an alle Vereinsmitglieder Febr. 2012

von Conny Brockmann

Liebe Mitglieder,

Das Jahr 2011 war, aus unserer Sicht, geprägt durch ausgesprochene Ruhe von Seiten des Investors. Inzwischen können wir uns erklären, warum und wissen gleichzeitig, dass es jetzt mit der Ruhe vorbei ist.
Wie wir seit Anfang des letzten Jahres wissen, hat sich M+S Transporte, Stuhr, auch in Bassum um ein neues Abbaugebiet bemüht. Nach den vorbereitenden Arbeiten dort hat man aber wohl darauf verzichtet, beim Landkreis Diepholz ein Raumordnungsverfahren zu beantragen. Über die Gründe dafür können wir auch nur Spekulationen anstellen.
In der Folge gehen aber seit einigen Wochen bei den hiesigen Landeigentümern Schreiben von M+S Transport ein, in denen um grundsätzliche Zustimmung zu einem Abbau gebeten wird.
Ein Antrag auf ein Planfeststellungsverfahren wurde aber beim Landkreis Verden bisher noch nicht gestellt.
Da wir ja bereits über das ganze Areal verteilt diverse Grundstücke durch Grundbucheintragungen einem möglichen Sandabbau entzogen haben und einige weitere durch glaubhafte mündliche Zusagen der Eigentümer nicht zur Verfügung stehen, hoffen wir weiterhin, dass es nicht zu einem Abbau kommt.
In diesem Jahr sind gemäß unserer Satzung Vorstandswahlen durchzuführen. Die Mitgliederversammlung soll daher bereits im März 2012 stattfinden. Unser Schriftführer Jürgen Bals wird für eine weitere Amtsperiode nicht mehr kandidieren.
Jeder, der für sich die Möglichkeit sieht, ein Vorstandsamt bekleiden zu können, ist hiermit gebeten, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Den Mitgliedsbeitrag von 36,00 € für das Jahr 2012 überweisen Sie bitte bis April auf Konto 53234700 bei der Volksbank Oyten (291 655 45).

Mit freundlichen Grüßen

Conny Brockmann Norbert Linke Alfred Bäuerle Jürgen Bals


Sonntagsspaziergang am 07. August 2011

23. August 2011 von Conny Brockmann

Unser Spaziergang über das geplante Sandabbaugebiet in Achim- Embsen war sehr gut besucht. Mehr als 150 Anwohner und Interessierte sind mit uns das Areal abgelaufen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie groß die Fläche ist und was deren Zerstörung wirklich bedeutet. Unterwegs haben wir mehrfach gestoppt, um Erklärungen zum Gelände und den Planungen abzugeben.

Seit einem Jahr haben Investoren die Möglichkeit, das Planfeststellungsverfahren zu beantragen, also die endgültige Genehmigung zum Abbau zu bekommen. Die Landesplanerische Feststellung, also das Ergebnis des  Raumordnungsverfahrens, hat eine Gültigkeit von 5 Jahren. Das bedeutet, dass wir noch bis zum Jahr 2015 damit rechnen müssen, dass es los geht.

Die Veranstaltung mit so vielen Besuchern hat gezeigt, dass sich die Oytener nicht beirren lassen von der „Ruhe an der Sandfront“. Man nimmt regen Anteil an der Entwicklung, auch wenn zur Zeit noch kein Antrag vorliegt. Die Bedrohung ist und bleibt allgegenwärtig.

Auch die örtlichen Politiker aller 4 Parteien haben sich unter uns gemischt. So gab es gute Gelegenheiten für informative Gespräche.

Presse:

http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-verden/achim/investor-haelt-noch-still-1353862.html

http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/ACHIMER-KURIER/425533/Investor-laesst-sich-Zeit-bei-der-Antragstellung.html


Sonntagsspaziergang am 07. August 2011

1. August 2011 von Conny Brockmann

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 07.04.2011

12. April 2011 von admin

Mitgliederversammlung am 07. April 2011

27. März 2011 von Conny Brockmann

Am 07. April 2011 findet um 20.00 Uhr im Gemeindesaal des Rathauses der Gemeinde Oyten eine Mitgliederversammlung statt. 

Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen: 

Tagesordnung:

1.    Begrüßung durch die Vorsitzende Conny Brockmann
2.    Feststellen der rechtzeitigen Ladung und der Beschlussfähigkeit
3.    Beschluss der Tagesordnung
4.    Bericht über das Geschäftsjahr 2010 und Ausblick auf 2011
5.    Bericht der Kassenprüfer
6.    Bericht des Kassenwartes Alfred Bäuerle
7.    Aussprache über die Berichte
8.    Entlastung des Vorstandes
9.    Verschiedenes 

(Mitglieder im Sinne der Vereinssatzung sind Personen, die im Aufnahme­antrag namentlich genannt sind und den Mitgliedsbeitrag entrichtet haben.)


Mitgliedsbeitrag

3. Februar 2011 von Conny Brockmann

Auf Grund verschiedener Rückfragen zur Zahlung des Mitgliedsbeitrags möchten wir noch einmal auf Folgendes hinweisen:

  • Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
  • Der Jahresbeitrag beträgt 36,- €.
  • Späteste Fälligkeit ist der 01. April eines jeden Jahres.

Landesplanerische Feststellung liegt vor!

27. August 2010 von Conny Brockmann

Der Originaltext steht unter Downloads zur Verfügung:
„Ergebnis des ROV: Landesplanerische Feststellung“.

Vor ein paar Tagen wurde dem Vereinsvorstand das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens mitgeteilt.
Es wurde festgestellt, dass die so genannte Variante 1 (große Variante, ca 42 ha) raumverträglich ist.
Das hat allerdings nicht zur Folge, dass das Vorhaben jetzt genehmigt ist. Die konkrete Ausgestaltung der Genehmigung einschließlich der Detailfragen zum Ausbau der Zufahrtsstraßen wird in dem jetzt folgenden Planfeststellungsverfahren zu klären sein. Rein formal hat diese „Landesplanerische Feststellung“ eine Gültigkeit von 5 Jahren.
Wir wissen noch nicht, wann die Firma M+S den Antrag auf Genehmigung stellen wird. In jedem Fall werden wir, wenn es soweit ist, darüber informieren, damit wir alle unseren Protest gegen das Vorhaben ausdrücken können. Das ist deshalb besonders wichtig, weil dann auch die Möglichkeit der Klage beim Verwaltungsgericht besteht.
Die jetzige Entscheidung des Landkreises Verden ist jedenfalls nicht gerichtlich angreifbar, denn es handelt sich nicht um einen Verwaltungsakt. Dementsprechend sind weitere Schritte einstweilen nicht möglich.

Die schriftliche Begründung zur Entscheidung über das Raumordnungsverfahren wird vom 08.09.2010 bis 08.10.2010 in den Rathäusern von Oyten und Achim sowie beim Landkreis direkt zur Einsichtnahme ausgelegt. (Vgl. Amtsblatt 34/2010 vom 27.8.2010)


Pressemitteilung zum Abschluss des ROV zum geplanten Sandabbau Achim-Embsen vom 27.08.2010

von Conny Brockmann

Seit kurzem liegt die „Landesplanerische Feststellung“ (LF) des Landkreises Verden zum geplanten Sandabbau in Achim-Embsen vor.

Darin wird festgestellt, dass mit nur geringen Maßgaben die so genannte Variante 1 (große Variante, ca 40 ha) raumverträglich ist. Da eine LF nicht gerichtlich angegriffen werden kann, gibt es zurzeit keine Möglichkeit Rechtsmittel einzulegen.

Die umfangreiche Begründung des Landkreises mit ihren zahlreichen Widersprüchen im Detail zu kommentieren ist also nicht zielführend und soll hier auch nicht geschehen.

Was bleibt ist die Frage, warum der Landkreis, vertreten durch Landrat Peter Bohlmann, sich für die Variante 1 entschieden hat.

Und das, obwohl der Landkreis in der LF selbst mehrfach zu dem Schluss kommt, dass die kleinere Variante (ca 29 ha) mit geringeren Belastungen für Mensch und Umwelt einhergeht und somit für die dort lebende Bevölkerung die günstigere Version ist.

Ist es Aufgabe des Landkreise Verden, dafür zu sorgen, dass eine Firma aus dem Landkreis Diepholz große Erträge erwirtschaften kann,
oder ist es seine Aufgabe Belastungen für die im Landkreis lebende Bevölkerung zu vermeiden oder zumindest so gering wie irgend möglich zu halten?

Selbst in den Antragsunterlagen der Firma M+S heißt es wörtlich:

„Nach gutachterlicher Einschätzung der beiden zu prüfenden Varianten hinsichtlich der Auswirkungen auf die UVP-Schutzgüter und der relevanten Nutzungen folgt daraus, dass die Variante 2 (29 ha) insgesamt als deutlich raumverträglicher zu bewerten ist. Die vorhabensbedingten Belastungen und Beeinträchtigungen insbesondere beim Schutzgut Mensch und Landschaftsbild sind bei Variante 1 (40 ha) hinsichtlich ihrer Dauer und Beeinträchtigungsintensität als ungünstig einzustufen. Aus Umweltsicht wird daher die weitere Konkretisierung der Variante 2 empfohlen. Die Variante 2 verfügt dabei aufgrund der geringeren Flächenbeanspruchung und der kürzeren Abbaudauer über deutlich geringere Auswirkungen und negative Beeinträchtigungen der betroffenen Schutzgüter und Nutzungen. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur geschlossenen Wohnbebauung und zu weiteren Einzelgebäuden erscheint die Variante 2 entsprechend der gültigen immissionsrechtlichen und umweltrechtlichen Vorgaben als günstigere Lösungsvariante“
(Umweltverträglichkeitsstudie zum Antrag auf das ROV Seite 90,letzter Absatz)

Eine solche Steilvorlage ungenutzt verstreichen zu lassen sollte den Landrat zumindest in Erklärungsnot bringen.

Als Chef der Kreisverwaltung, die auf ihrer Homepage die niedersächsische Kulturlandschaft mit ihrem abwechslungsreichen Landschaftsbild und den schützenswerten Niedermooren im Norden, an die das geplante Abbaugebiet grenzt, hervorhebt, sollte er verantwortungsvoller sowohl mit den ihm anvertrauten Ressourcen, als auch den hier lebenden Menschen umgehen.

Die „Bürgerinitiative Kein Sandabbau Embsen-Oyten e.V.“ wird auf jeden Fall weiter am Ball bleiben und immer wieder deutlich machen, wie ungeheuerlich dieses Vorhaben für die betroffenen Menschen ist, und alles daran setzen, es zu verhindern.


Sommerfest in Oyten am 08.08.2010

13. August 2010 von admin

Liebe Mitglieder,

Oyten hat am vergangenen Sonntag wieder einmal ein schönes Sommerfest erlebt.
Wir als Verein der Bürgerinitiative haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, mit einem Stand an der Hauptstraße präsent zu sein, um den interessierten Bürgern Fragen zum geplanten Sandabbau zu beantworten und sie über die derzeitige Situation zu informieren.
Das Interesse war groß und einige Bewohner haben sich die vorbereiteten Mitgliederanträge gleich mitgenommen. Auch einige kommunale Politiker kamen zu uns an den Stand, um mit uns und den anwesenden Bürgern ins Gespräch zu kommen.


Wieder einmal wurde deutlich, dass eine „industrielle Verwüstung“ der schönen Naturlandschaft vor unserer Haustür von keinem gewollt wird und viele das bisherige Engagement der Bürgerinitiative für sehr positiv empfinden.
In Kürze werden wir vom Landkreis erfahren, wie über das Raumordnungsverfahren (ROV) entschieden wurde.
Sollte eine Raumverträglichkeit vom Landkreis befürwortet werden, heißt das noch lange nicht, dass eine entsprechende Genehmigung zum Sandabbau erfolgt. Dafür ist vom Investor ein Genehmigungsverfahren beim Landkreis zu beantragen, was dann in einem sogenanntem Planfeststellungsverfahren von der Kreisverwaltung bearbeitet und entschieden wird. In diesem Verfahren können dann auch entsprechende Rechtsmittel eingelegt werden, was nach Beschluss eines Raumordnungsverfahrens nicht möglich ist.
Wir werden Sie, sobald wir die Entscheidung zum Raumordnungsverfahren vorliegen haben, über das Ergebnis informieren.

Lasst uns weiter gegen den Sandabbau in Embsen/Oyten kämpfen nach dem Motto:

„Wenn man was tut, kann man verlieren, wenn man aber nichts tut, hat man schon verloren.“

Jürgen Bals
(Schriftführer)
Vorstand Bürgerinitiative „Kein Sandabbau Embsen/Oyten e.V.)